Aktuelles

 

Neuer Vorstand des Lungauer Blasmusikverbandes

Unter den Klängen des Kopaljäger-Marsches wurde die Jahreshauptversammlung des Lungauer Blasmusikverbandes festlich in Mauterndorf eröffnet. Neben zahlreichen Musikanten konnte Obmann Peter Trattner auch Landesobmann Matthäus Rieger und Landeskapellmeister Christian Hörbiger unter den zahlreichen Ehrengästen begrüßen. In seinem Bericht führte Trattner aus, dass derzeit 742 aktive Musikantinnen und Musikanten in den Kapellen tätig sind und 240 Schüler im Musikum oder privat unterrichtet werden. Im vergangenen Jahr rückten die örtlichen Musikkapellen gemeinsam 1346 mal zu diversen Veranstaltungen aus. Der Höhepunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung war die Neuwahl des Vorstandes. Nach 15 Jahren legte Obmann Peter Trattner seine Funktion als Bezirksobmann nieder. In seiner Ära wurden 8 Bezirksmusikfeste, 3 Landeskonzertwertungen und 2 Landesmarschmusikwertungen ausgetragen. 2017 entstand ein CD-Projekt mit allen Kapellen des Bezirkes, wobei hier nur Kompositionen von Lungauer Komponisten aufgenommen wurden. Als Würdigung seiner vielen Leistungen wurde er mit dem Verdienstzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Gold ausgezeichnet und zum Ehrenbezirksobmann ernannt. Neben Peter Trattner wurden für ihre langjährige Tätigkeiten ebenso Johann Zechner, als scheidender Bezirkskassier und Bezirksschriftführer, mit dem Verdienstzeichen in Gold, und Rupert Lackner, für seine beendende Funktion als Bezirksstabführer, mit der Leo-Ertl-Medaille in Gold ausgezeichnet. Unter dem Vorsitz von Landesobmann Matthäus Rieger wurde folgender Vorstand neu gewählt:

Obmann: Karl Macheiner (Lessach)
Obmann-Stv.: Stefan Hofer (St. Margarethen)
Obmann-Stv.: Andreas Zehner (Wölting)
Kapellmeister: Roman Gruber (Zederhaus)
Kpm-Stv.: Peter Stiegler (Thomatal)
Kpm-Stv.: MMag. Markus Maier (St. Andrä)
Stabführer: Johann Lanschützer (Mariapfarr)
Stabführer-Stv.: Markus Pertl (Mauterndorf)
Jugendreferent: Philipp Prodinger (Mariapfarr)
Jugendref.-Stv.: Markus Zaller (St. Margarethen)
Pressereferent und Schriftführer: Florian Ernst (Ramingstein)
Kassier: Thomas Pfeifenberger (Zederhaus)
Kassaprüfer: Bernd Gappmayer (Tamsweg)
Kassaprüfer: Mag. Alois Pirkner (Seetal-Fresen)

 

Lungauer Kapelle hält seit fünf Jahrzehnten zusammen

Göriach zählt zwar nur 342 Einwohner, dafür sind zehn Prozent der Bürger bei der örtlichen Musikkapelle. Vom 15. bis 17. Juni wurde das 50-Jahr-Jubiläum groß gefeiert - mit dabei drei Gründungsmitgliedern. Auch die Samsons aus Mariapfarr und St. Andrä umrahmten das Fest in Göriac. "Ja, das stimmt wirklich", sagt Obmann Josef Esl voller Stolz, "Göriach hat exakt 342 Einwohner, und in unserer Musikkapelle haben wir inklusive der beiden Marketenderinnen derzeit 34 aktive Mitglieder." Seit 23 Jahren steht Josef Esl der Kapelle der kleinen Lungauer Gemeinde vor. "Ich würde das nicht mehr machen, wäre nicht dieser große Zusammenhalt gegeben. Wir sind eine wunderbare Gemeinschaft mit einem tollen Mix aus Jung und Alt", versichert Esl. Ganze Familien musizieren in der Trachtenmusikkapelle Göriach. Etwa jene von Heinrich Grall. Er selbst spielt Schlagzeug, seine Söhne Franz und Gerhard Horn, Christoph Klarinette. "Es macht uns allen sehr viel Spaß", versichert er. Drei Gründungsmitglieder sind noch heute aktive Musikanten: Josef Moser, Josef Zehner und Wilhelm Bauer. "Musizieren, die Gemeinschaft in der Kapelle, die Ausrückungen im Ort oder irgendwo im Land, das macht einfach Sinn", sagt Josef Moser. In einem Punkt hat die Kapelle noch etwas "Luft nach oben": Derzeit musizieren "nur" sechs weibliche Mitglieder im Orchester. Den Festakt mit vielen Gastvereinen vor der Kulisse des Zehnerhofes nützte Bürgermeister Reinhard Radebner zum Plädoyer für kleine Einheiten: "Überall in Österreich gibt es Zusammenlegungen von Gemeinden. Wir in Göriach beweisen, dass kleine Kommunen sehr wohl lebensfähig sind. Unsere Musikkapelle ist das beste Beispiel dafür." Der Bürgermeister wurde bei diesem Festakt mit dem Ehrenring der Gemeinde ausgezeichnet. Das 50-Jahr-Jubiläum haben die Göriacher unter Kapellmeister Johannes Winkler auch zum Anlass genommen, einen Tonträger zu produzieren. Seit Herbst vergangenen Jahres haben sie dafür fleißig geprobt. Jetzt ist das Werk gepresst und präsentiert 14 Musikstücke, darunter auch den "Göriacher Marsch". Es war der bekannte Lungauer Volksmusikant Hans Neubacher, der im Jahr 1968 die Trachtenmusikkapelle gegründet hat. Er hatte eine Göriacherin geheiratet. Die jungen Männer im Ort konnten ihn überreden, in Göriach eine Kapelle zu gründen. Noch im selben Jahr kam es beim Kameradschaftstag im November zur ersten Ausrückung - mangels gemeinsamer Tracht im privaten Salzburger Anzug. Das gesamte Repertoire bestand dabei immerhin aus der Schubert-Messe sowie zwei Märschen und einer Polka.

 

100 Jahre Republik Österreich

1918 wurde Österreich aus Taufe gehoben, und aus diesem Anlass fanden in diesem Jahr zahlreiche Feste und Veranstaltungen im ganzen Land statt. Die Musikkapelle St. Andrä griff dieses Thema auch in ihrem Cäciliakonzert auf und führte das Publikum auf eine 100jährige Zeitreise. Der musikalische Abend startete mit der "Festive Fanfare for a Jubilee" komponiert vom Kapellmeister Markus Maier höchst persönlich. Es folgte das "Andante Festivo" von Paul Huber sowie "Music from West Side Story" von Leonard Bernstein. Beide Komponisten hätten heuer ihren 100. Geburtstag gefeiert. Der Norweger Trevor Ford schrieb den Militärmarsch "Opus 100" welchen die Musikkapelle St. Andrä zum Besten gab. "100 Jahre Blasmusik" von Jean-Pierre Fleury sowie der "Jubiläumsmarsch" von Karl Bergauer erklangen vor der Pause. Die bekannte Abkürzung von Kaiser Friedrich III "AEIOV" interpretierte Johann Novotny mit "Aller Ehren ist Österreich voll" dem Untertitel vom 92er Regimentsmarsch, mit welchem Stück die Musikkapelle den zweiten Konzertabend einleitete. Florian Moitzi komponierte das Werk "... und der Rest ist Österreich", nach der Überlieferung tätigte Frankreichs Ministerpräsident Georges Clemenceau die Aussage bei den Friedensverhandlungen in Saint Germain: „Le reste c’est l’Autriche“ ("... und der Rest ist Österreich!"), und beschreibt den Untergang der Monarchie als auch das Erwachen der Republik Österreich. Für das heurige Jubiläum schrieb Markus Achleitner den Marsch "Hoch Österreich" welcher auch vom ORF in einer Dokumentationsreihe aufgezeichnet wurde. Zum Abschluss des Jubiläumskonzertes erklang das "Austro Pop Medley", einem Melodienwerk von den Künstlern Ambros/STS/Werger/Fendrich als auch der Marsch "Mein Österreich" von Franz von Suppé. Neben den musikalischen Highlights wurde für manche Musikantin und Musikanten auch der Abend zu einem Höhepunkt. In die Musikkapelle neu aufgenommen wurden Alexandra Wirnsperger, Elisabeth Macheiner, Julia Seitlinger und Mario Kortoletzky. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze erhielten Hanna Kaml, Lukas Lassacher, Alexandra Wirnsperger, Katharina Wirnsperger und Thomas Zitz, sowie in Silber an Isabella Krois und Manuel Macheiner. Das interne Ehrenabzeichen der Musikkapelle in Bronze wurde an Lisa Jeßner, Sandra Schröcker und Viktoria Zitz überreicht. Als Dankeschön für den immensen Aufwand der Musik für das ganze Jahr wurde ein Scheck über EUR 1.000,- von der ÖVP-Ortsgruppe überreicht.

 

Blasmusik feierte in Lessach

Drei Tage stand die Blasmusik im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Kameradschaftsbund Lessach hat die örtliche Trachtenmusikkapelle Lessach das 34. Bezirksmusikfest ausgerichtet. Bereits am Freitag spielte die nostalgische Rainermusik Salzburg ein Konzert und anschließend den K.u.K. Zapfenstreich in Gedenken an 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges. Am Samstag kam es bereits zum vierten Lessacher-Treffen. Hierbei wurden alle gebürtigen Lessacher eingeladen, welche aus ihrer Heimatgemeinde weggezogen sind. Erstmals gab es auch ein Marketenderinnen-Treffen. Der anschließende Sonntag stand ganz im Zeichen der Blasmusik. 15 Kapellen aus dem Lungau sowie auch viele Gastkapellen spielten und feierten gemeinsam. Auch viele Ehrengäste nahmen am feierlichen Festakt teil - unter anderem LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Bezirkshauptfrau Michaela Rohrmoser sowie Landeskapellmeister Christian Hörbiger. Neben der Festtagsstimmung hieß es aber auch gleichzeitig Abschied nehmen. Der langjährige Kapellmeister der TMK-Lessach, Eduard Macheiner, verkündete, seine seit 1994 ausübende Funktion mit Jahresende an seinem Nachfolger Martin Lassacher zu übergeben.

 

Biosphären Blasorchester LuNo Winds beim Fest zur Salzburger Festspieleröffnung

Am Freitag, dem 20. Juli 2018 präsentierten sich rund 60 Musikerinnen und Musiker aus den Biosphärenregionen Lungau und Nockberge einem interessierten Publikum im ehrwürdigen Großen Saal der Stiftung Mozarteum. Mit einem abwechslungsreichen und vielschichtigen Programm sowie exzellenten Solisten konnte das Orchester wahre Begeisterung bei den rund 500 Zuhöreren versprühen, die sich am Ende des Konzertes in tosendem Applaus und Standing Ovations ausdrückte. Als eine Besonderheit wurde zu diesem Anlass das „Konzertstück für 4 Hörner und Orchester“ von Carl Heinrich Hübler aufgeführt. Als Solisten brillierten Tabea Travnik, Thomas Steinwender, Peter Lengyelvari und Marlies Maierbrugger.  Die Bearbeitung für Blasorchester von Jos Dobbelstein erwies sich als Glücksgriff – das kammermusikalisch besetzte Begleitorchester konnte das Solisten-Quartett optimal in ihrem Vortrag unterstützen. Weitere Programmpunkte waren: Festive Fanfare for a Jubilee (Markus Maier); A Festival Prelude (Alfred Reed); Three Times Blood (Fritz Neuböck); Histoires Landaises (Bart Picqueur); Saxpack (Otto M Schwarz) Solo: Bettina Aigner; Cossack Fire Dance (Peter Graham) und als Zugabe der Pasodoble Puenteareas (Reveriano Soutullo).

Ein großer Dank gilt allen Projektpartnern, die dieses Konzert unterstütz haben!

Das top motivierte Orchester freut sich auf die nächsten Herausforderungen und hofft auf ein Wiedersehen bei einem der nächsten Konzerte.

 

Sommerkonzert in Seetal

Die Pfarrgemeinschaft Seetal-Fresen feiert vom 23 bis 29. Juni ihr 100 jähriges Bestehen. Neben zahlreichen Veranstaltungen und einer Prozession mit Alterzbischof Dr. Alois Kothgasser fand auch ein Sommerkonzert des Musikvereins Seetal-Fresen in der Pfarrkirche Seetal statt. Trotz der spärlichen Platzmöglichkeit für die Musikkapelle konnte diese ein klanglich hervorragendes Konzert darbieten. Kapellmeister Oswald Lackner startete beim Programm mit dem Marsch "Veldidena" vom Tiroler Komponisten Michael Stern und der "Volkstümlichen Polonaise" von Pavel Stanek. Als klassisches Werk folgte "Solvejgs Song" vom bekanntesten norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Als weibliche Solistin konnte Astrid Klampfer am Alt-Saxophon bei "Aria for Alto Saxophon" von Lorenzo Pusceddu brillieren. Die junge Musikerin erwarb erst vor kurzem das Goldene Jungmusikerleistungsabzeichen und zeigte gleich dem Publikum ihr außergewöhnliches Talent. Mit spanischer Stimmung beim Werk "Cataluna" endete der erste Teil. Nach der Pause konnten die Zuhörer "Die lustige Dorfschmiede" von Julius Fucik und die Polka "Kleine Milenka" von Ferdinand Chrastansky vom Musikverein hören. Der nächste Solist war Christoph Steinwender auf der Trompete. Beim 2. Satz von der "New Baroque Suite" von Ted Huggens konnte er sein Können unter Beweis stellen. Zum Abschluss des feinen musikalischen Abends konnte Kapellmeister Oswald Lackner das Publikum noch mit dem Hit "One moment in time" und "Tango Surprise" begeistern. Neben der Saxophonistin Astrid Klampfer konnte auch noch Harald Greinmeister mit dem internen silbernen Musikerabzeichen für seine bisher 30 Jahr Mitgliedschaft gratuliert werden.

 

70 Jahre TMK-St. Margarethen

Musikanten, Taferlträger, Ehrendamen, Festgäste und Ehrengäste strahlten am Sonntag mit der Sonne um die Wette. Beim Festakt im Wirt-Anger erlebten die 22 teilnehmenden Vereine, davon 20 Musikkapellen aus ganz Österreich, eine einzigartige und stimmungsvolle Feier. Gegründet wurde die Kapelle 1948 von Pfarrer Franz Winkler gemeinsam mit dem damaligen Obmann Johann Geiersperger. Das letzte Gründungsmitglied Franz Zaller wurde natürlich mit seiner Frau Martha als Ehrengäste geladen. Im Zuge der Feierlichkeiten überreichte die Gemeinde St. Margarethen eine große und kleine Trommel an die jubilierende Kapelle. Die Trachtenmusikkapelle St. Margarethen hat am Wochenende zu einem Fest der Superlative geladen. Am Freitag waren alle örtlichen Vereine geladen. Nach dem Rückblick auf die Vereinsgeschichte und dem österreichischen Zapfenstreich ging es im Festzelt stimmungsvoll mit "Die Lungauer" weiter. Am Samstag waren gleich sieben St. Mararethener Musikkapllen aus fünf Bundesländern beim St. Margarethener Treffen vor Ort. Beim böhmischen Abend sorgen die "Schörgentoni Muse", "Blecheranka" und "Gloria" für Festzeltstimmung. Am Sonntag nach dem Festakt unterhielten die Gastkapellen das randgefüllte Festgelände.

 

Letztes Konzert von Kpm. Eduard Macheiner

Seit 1971 ist Eduard Macheiner Musikant bei der Trachtenmusikkapelle Lessach. Ab 1981 wurde er Kapellmeister-Stv, seit 1990 ist er Stabführer und seit 1994 auch Kapellmeister. Für sein musikalisches Wirken wurde dem scheidenden Kapellmeister im Rahmen vom Frühlingskonzert die Leo-Ertl-Medaille in Gold überreicht. Nach dem Kapellmeisterwechsel im Herbst wird er der Kapelle weiterhin als Musikant zur Verfügung stehen. An diesem Abend erhielten auch noch andere Musikanten verdiente Auszeichnungen. Das Leistungsabzeichen in Bronze erhielt Julian Sagmeister und jenes in Silber erging an Barbara Siebenhofer. Das Verdienstzeichen in Bronze bekamen Bernhard Schiefer, Andreas Perner und Johann Hönegger. Das Ehrenzeichen für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielt Obmann Martin Jeßner.

 

Das Sonnenreichtste Konzert Österreichs

Unter diesem Motto veranstaltete die Trachtenmusikkapelle Mariapfarr ihr diesjähriges Muttertagskonzert. "Dieser Abend sollte nicht nur für die Mütter, sondern für jeden "sonnenreiche" Stunden bringen" meinte Obmann Helmut Schreilechner. Aus diesem Anlass stellte Kapellmeister Gerold Fingerlos ein Konzert mit diesem Aspekt zusammen. Das Konzert begann mit "Die Sonne geht auf" von Rudi Fischer und dem Konzertwalzer von Johann Strauß Sohn "Rosen aus dem Süden". Mit dem Solostück für Xylophon "Mallet Man" von Karel Zuna zeigte Julia Pfarrkirchner bereits ihr junges talentiertes Können. Aufgrund der letzten totalen Sonnenfinsternis im Jahr 1999 komponierte Darrol Barry das Konzertstück "Solar Eclipse", welches die TMK-Mariapfarr zum Besten gab. Am Ende vor der Pause erklang die anmutige Polka "Morgensonne" von Alexander Pfluger. Ein besonderer Highlight des Abends waren zwei Stücke, welche vom Jugendblasorchester dargeboten wurden. Unter den musikalischen Leitungen von Thomas Seitlinger und Johann Lanschützer gab die Jugend das "Bolero Nocturno" von Luigi di Ghisallo sowie "The Best of Queen", einem Medley der britischen Popgruppe, wieder. Mit den Werken "Walking on sunshine" von Kimberly Rew und "Italo Oldies", einem Mix aus italienischen Popklassikern verabschiedete sich die Trachtenmusikkapelle Mariapfarr von ihren Zuhörern. Der Abend konnte für Ehrungen genutzt werden. Den Jungmusikerbrief erhielten Katharina Bauer, Maximilian Kovac und Patrik Stöckl. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze wurde Carina Aigner, Julia Pfarrkirchner, Katharina Bauer und Maximilian Kovac überreicht. Für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft erging die Ehrenmedaille in Bronze des Salzburger Blasmusikverbandes an Andrea Brugger, Sabine Brugger, Markus Macheiner und Astrid Jäger. Die Marketenderin Jolander Lerchner schied bedauerlicherweise aus der Musik aus, doch als Dank für ihre Tätigkeit wurde ihr ein Blumenstrauß überreicht.

 

Klanggenuss in Thomatal

Der Musikverein Thomatal lud am 28. April zu ihrem Frühlingskonzert in die Halle der Fa. Moser Spielgeräte ein. Kapellmeister Peter Stiegler hatte wieder ein sehr harmonisches Programm zusammengestellt, welches beim Publikum einen großen klanglichen Eindruck hinterließ. Der Konzertabend wurde mit dem "Grande Marche" von Joseph Haydn und der darauffolgenden "Annen-Polka" und dem Walzer "Künsterleben", beide Werke von Johann Strauß Sohn, eröffnet. Ulrich Stiegler zeigte seine Virtuosität und Feinfühligkeit am Xyolophon beim Solostück "Czardas" von Vittorio Monti. Mit dem bekannten "Olympiade Marsch" von Jaroslav Labsky endete der vorläufig beeindruckende und klanggewaltige erste Teil des Abends. Zum Frühlingsbeginn durfte natürlich das nächste Werk, aufgrund des Titels, nicht fehlen. "Sound of Spring" oder der "Klang des Frühlings" von Fritz Neuböck passte ausgezeichnet in das Programm des Frühlingskonzertes. Für eine Abwechslung für das Publikum sorgten die Werke "Amelie Polka" von Ferry Krauss und dem Walzer "Beim Hochofen". Dieses Stück wurde von Kapellmeister Peter Stiegler komponiert und wurde auch in die neue CD "Blasmusik im Lungau" aufgenommen. Mit "Fate of the Gods" von Steven Reineke und "Mercy, Mercy, Mercy" von Joe Zawinul zeigte der Musikverein Thomatal auch seine moderne und zeitgenössische Seite. An solch einem besonderen Abend wurden auch verdiente Musiker geehrt. In den Musikverein wurden Celina Gappmaier, Lara Ogresevic und Rebekka Pölitzer als Musiker und Rebekka Pichler als Marketenderin neu aufgenommen. Bei den Jungmusikerleistungsabzeichen gab es heuer von allem etwas. Bronze erhielten Theresa Berndl, Sophie Moser und Benedikt Mörtl und Silber für Matthias Zehner. Das Abzeichen in Gold wurde Ulrich Stiegler überreicht. Die Ehrenmedaille in Bronze des Salzburger Blasmusikverbandes für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft erging an Brigitte Driessler, Christine Moser und ebenfalls an Ulrich Stiegler. Als Dank für seinen immensen und jahrelangen Einsatz als Kapellmeister konnte Peter Stiegler mit der Leo-Ertl-Medaille in Silber ausgzeichnet werden. An diesem Abend wurde auch eine neue Trompete, gesponsert von der Fa. WiSa Bau GmbH, an den Musikverein Thomatal übergeben.

 

Jubiläumskonzert in Göriach

Die Trachtenmusikkapelle Göriach feiert heuer ihr 50 jähriges Bestehen. Aus diesem Grund stand auch das alljährliche Frühlingskonzert unter diesem besonderen Anlass. Als Eröffnungsstück des Abends erklang der schwungvolle Marsch "Gruß an Böhmen" von Vackar Vaclav sowie die Ouvertüre "Il Postiglione d'Amore" von Alfred Bösendorfer. Das Werk handelt von einer italienischen Gräfin, die sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Mannes wartet. Doch nicht nur italienische Klänge gab die Trachtenmusikkapelle zum Besten. Mit "Klingendes Österreich" von Peter Kostner ertönte eine Volksmusik-Potpourri mit musikalischen Impressionen aus allen Bundesländern. Zum Ende des ersten Teiles spielten Rupert Moser und Stefan Bogensperger das wunderschönes Solostück für Flügelhorn und Tenorhorn "Zwei Turteltauben" von Prachazka Miloslav. Der zweite Abschnitt des Abends begann mit der bekannten Polka "Ein halbes Jahrhundert" von Very Rickenbacher, welches vom Titel exakt zum Jubiläum der Kapelle passte. Der Tamsweger Komponist Markus Wieland schrieb den Walzer "Am Schlossberg" und ermöglichte dem Publikum einen musikalischen Ausblick auf den Grazer Schlossberg. Mit der "Böhmischen Liebe" von Mathias Rausch zeigte sich die Musikkapelle nochmals von ihrer traditionellen Seite bevor Kapellmeister-Stv. Stefan Bogensperger sein Können bei "Brazil" einem Samba von Ary Barroso unter Beweis stellte. Als Abschlusswerk des konzertanten Abends erklang die Ballade "Heal the world" von Michael Jackson. Natürlich stand nicht nur die Musik sondern auch verdiente Musikanten im Vordergrund des Jubiläumskonzertes. Neu in die Musik wurde Dominik Fuchsberger aufgenommen. Das Ehrenzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Bronze für 10 jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Alexandra Moser, Elisabeth Wieland und Roland Pöllitzer. Für seine bereits 25 jährige Mitgliedschaft wurde das Ehrenzeichen in Silber an Stefan Moser verliehen.

 

Frühlingskonzert in Ramingstein

Am 07. April konnte die Trachtenmusikkapelle Ramingstein beim Jaggler wieder zum traditionellen Konzert einladen. Unter dem zahlreichen Besuchern begrüßte die Obfrau Birgit Pagitsch zahlreiche Ehrengäste aus nah und fern. Das musikalische Programm, welches Kapellmeister Florian Ernst zusammen stellte, begann mit dem Eröffnungsstück "Blasmusik macht Laune" von Siegfried Rundel. Mit "Il Postillione d'Amore" beschreibt Alfred Bösendorfer die Geschichte eines Liebesboten, der vorauseilt, um die nahende Ankunft des Grafen an seine Gemahlin zu verkündigen. Als nächstes folgte der bekannte Walzer "Espana" von Emil Waldteufel sowie das Solowerk für zwei Alt-Saxophone "Eine Reise ins Glück" von Percy Wenrich. Dieses Stück wurde von Johann Weilharter, welcher bereits seit 57 Jahren aktives Mitglied in der Musik ist, und Altkapellmeister Gerhard Müllner gespielt. Für den Abschluss des ersten Konzertabends erklang der "99er Regimentsmarsch" von Richard Hunyazek bevor es mit dem "Auersperg-Marsch", eine Komposition von Edmund Patzke, der schwungvolle Abend weiterging. Als musikalischen Highlight des zweiten Konzertteiles erklang das Konzertwerk "Alpine Inspirations" von Martin Scharnagl. Der junge Tiroler Komponist beschreibt darin die vielfältige Schönheit der Berge im Zuge einer Wanderschaft auf einen Berg. Mit dem Popmedley "Nena" zeigte die Trachtenmusikkapelle Ramingstein schwungvolle und moderne Rhythmen unter den bekannten Werken der in den 80er Jahren bekannt gewordenen Sängerin Nena. Das Schlussstück "Sound of Spring" oder "Klang des Frühlings" von Fritz Neuböck traf mit dem Titel nochmals das Thema des Konzertes. Neben musikalischen Leistungen wurden auch verdiente Musikanten geehrt. Es wurden neun neue Mitglieder in die Musik aufgenommen: Carina Prodinger Laura König, Sebastian Müllner, Carina Thurnbichler, Elias Mayer, Alexander Prodinger, Daniel Perner, Markus Kocher und Simon Lerchner. Das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze erhielt Alexander Prodinger. Für seine 10 jährige Mitgliedschaft wurde Stefan Müllner mit dem Ehrenzeichen des Salzburger Blasmusikverbandes in Bronze ausgezeichnet. Ein großer Dank erging an die Gemeinde Ramingstein im besonderen an Bürgermeister DI Peter Rotschopf und Vizebürgermeister Bernhard Kendlbacher für das Sponsoring einer Bassklarinette, welche an Manuela Kendlbacher übergeben werden konnte.

 

„Lets‘ Dance“ beim Osterkonzert der Bürgermusik Tamsweg

Die insgesamt fast 900 Besucher an den beiden Konzertabenden nicht nur musikalisch in die Welt der Blasmusik entführt, sondern erhielten auch einen optischen Zusatzgenuss: 10 Schülerinnen der „DanceHAKademy“ Tamsweg hatten in mehrmonatiger Arbeit choreografische Tanzelemente einstudiert. Beim Hit „Baker Street“ und einem „Michael Jackson Medley“ gaben die jungen Mädels vorerst dem Publikum einen Einblick in die Hip-Hop Tänze der Gegenwart. Zum Abschluss heizten sie die Stimmung noch auf und holten sich gestandene Zuhörer aus dem Publikum zum Rock’n Roll Tanz. Aber auch das herausfordernde Programm des ersten Teils mit der Uraufführung „Novus Splendor“ (ein neuer, symphonischer Hymnus anlässlich der Generalsanierung des Tamsweger Schloss Kuenburg, komponiert von Kpm. Helmut Pertl) und den Monumentalwerken „Die Etsch“ bzw. der „Büchse der Pandora“ kam beim Publikum sehr gut an. Obmann Bernd Gappmayer konnte verdiente Musiker ehren: Anton Pfeffer erhielt für seine mehr als 50-jährige sehr aktive Mitgliedschaft die Leo Ertl Medaille in Silber. Mit dem Verdienstabzeichen in Silber des SBV wurde Johann Berchthaler gedankt, welcher in verschiedensten Funktionen tätig war und als „Bassvater“ weit über die Grenzen des Lungaus bekannt ist. Bezirksstabführer Rupert Lackner und Kommissär Reinhard Wieland erhielten das Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige Mitgliedschaft. Auf 20jährige Mitgliedschaft können Bernhard Jesner, Thomas Piendl, Anton Sagmeister und Markus Wieland zurückblicken. Das Ehrenzeichen für 10 Jahre erhielten Stefanie Jesner, Michael Resch, Magdalena Wieland und Jakob Zitz. Leistungsabzeichen und Neueintritte: Silber Hannah Pertl (Querflöte); Bronze Magdalena Gappmaier, Anna Maria Gruber, Antonia Stolz (alle Querflöte), sowie Barbara Prodinger (Flügelhorn). Gemeinsam mit Bianca Srutek (Saxophon) wurden die Bronzenen auch als neue Mitglieder in die Bürgermusik aufgenommen.

Verfasser: Bürgermusik Tamsweg

 

Osterkonzert in Mauterndorf

Alljährlich zum Ende der Fastenzeit lädt die Bürgermusik Mauterndorf das Publikum zum Konzert in den Festsaal ein. Neben zahlreichen örtlichen Ehrengästen konnte heuer auch der Landesobmann des Salzburger Blasmusikverbandes Matthäus Rieger mit seiner Frau Erika begrüßt werden. Der musikalische Abend gestaltete sich sehr abwechslungsreich um jeden Zuhörer etwas zu bieten. Als erstes Werk startete die Bürgermusik Mauterndorf mit dem Marsch "Raktenflug" von Sepp Tanzer und dem Konzertstück